Samstag, 10. Februar 2018

Tala - mach´s gut mein Mädchen!


TALA (native american "Wölfin")

12.10.2005 (zu uns gekommen)

geb. ca. 2003/2004 (?) - 09.02.2018

Tala, als Tormenta bist du im Herbst 2005 aus Spanien zu uns gekommen und warst fortan eine treue und loyale Gefährtin.
Ich erinnere mich an den Moment als Du als der Flugbox krochst, noch leicht taumelnd von den Beruhigungsmedikamenten.
Du kamst heraus und warst danach stets an meiner Seite, hast mich nie aus den Augen gelassen. Überall hin bist du mir gefolgt, und das hast du bis zum letzten Tag Deiner Kraft getan.
Stets meine und unsere Nähe suchend, nie groß auffallend in den letzten Jahren warst du immer da.
Du warst für mich der ruhende Pol des Samojedenzaubers, das ausgleichende Momentum zur Geschwindigkeit und den sportlichen Aktivitäten unseres Daseins.
Oft habe ich es genossen mit dir einfach nur langsam durch die Wälder laufen zu können um einfach Kraft und Ruhe tanken zu können. Das hast du mir vermittelt - einfach mal inne zu halten und geschehen zu lassen was geschieht, ohne es beschleunigen oder beeinflußen zu wollen.
Gesundheitlich warst du immer auf der Höhe, auch wenn dich diverse Krankheiten wie Anaplasmose versucht haben Dich schachmatt zu setzen.
Du warst eine Kämpferin und hast mehr als einmal diesen Kampf mit der großartigen Versorgung und Pflege von meiner Beate gewonnen. Ihr ist es zu verdanken dass Du so lange bei uns warst und unser Leben berreichert hast
Am Ende hat dir dann aber die Kraft gefehlt - so wie es vielen alten Hunden ergeht.
Wir haben mit Dir und um Dich gekämpft.
Leider letztendlich vergebens.
Wir werden dich nie vergessen, dich stets lieben und deinen Ehrenplatz in unserem "Zauber" bewahren!
Liebe Tala - vielen Dank für Deine Treue und Deine unendliche Liebe.
Ich verspreche dir - wenn ich auch da oben ankomme, ist mein erster Weg ins Regenbogenland um Dich, Pepsi und all die anderen abzuholen damit wir wieder vereint sind - so wie es sein soll und immer war.
Ich trage dich in meinem Herzen bis ich auch die Augen schließe!
In unendlicher Liebe und Dankbarkeit
Dein "Herrchen", Freund und Weggefährte
Micha

Freitag, 9. Februar 2018

Der Trainingsbesuch der Rheinpfalz am 29.12.2017 und der daraus entstandene Artikel


Wir sind mal wieder in der Zeitung! :-) Das hatten wir ja bereits am 29.12. bekannt gegeben.

Dabei sind auch viele schöne Bilder entstanden.

Aber hier nun erst einmal der Bericht vom Trainingsbesuch am 29.12.2017:


Und hier ein kleine Auswahl der Bilder die Beate gemacht hat:


Scooter Gewirr

Prince von Silke

Auch Oldie Tala ist bei der Aufwärm Runde dabei

Los geht´s... Das erstemal für Nina heiser auf einem Scooter

Alles im Griff (mit einer Hand). Links Takoda, rechts Trip

Alwin - Fotomodell

Tala <3

Es ist kalt - sie trägt zum Schutz noch ein mantel in ihrem Alter

Tala, ca. 14 Jahre alt

<3

Wir kommen zurück...

Im Gespräch mit der Reporterin der Rheinpfalz - Nina Heiser

Yuma

Trip von Jacqueline

Samojeden - vorne Snow von Jacqueline

Samojedenzauber´s Takoda

Mittwoch, 24. Januar 2018

Der Winter der bis jetzt für uns keiner ist - wir sagen Liebenscheid ab!

Ein Bild sagt oftmals mehr als tausend Worte...

Dieser Winter stellt uns wirklich vor eine emotionale Zerreißprobe!

Erst der abgesagte Samojeden-Cup Mitte November in Reisenbach und jetzt der Dauerregen in unserer Region seit mehreren Wochen.
Wir sind wirklich sehr in unseren Möglichkeiten beschränkt und fürchten sogar dass wir dieses Jahr ohne einmal im Schnee gefahren zu sein die Saison Ende April beenden zu müssen.

Das für dieses Wochenende anberaumte Rennen in Liebenscheid wir trotz der widrigen Wetterverhältnisse stattfinden, was wir ehrlich gesagt nach den jüngsten Wetterprognosen nicht vermutet hätten.
Wir hatten uns im Vorfeld für die Tour dort entschieden, und wollten mit unserem Team ca. 40 km an diesem Wochenende auf unserem Tourenkilometerstand verbuchen.
Jedoch ist es den Verantwortlichen vor Ort verständlicherweise nicht möglich, die ursprünglich geplanten Strecken bei einer aktuell noch geschlossenen Schneedecke und einsetzenden Tauwetter mit Regen und Temperaturen um die 10 Grad aufrecht zu erhalten.
Eine absolute "Notstrecke" von maximal knapp 4 km wurde ins Leben gerufen, die zudem mit Schotter abgesichert wird.
Sicherlich einigermaßen akzeptabel für die Teilnehmer des Kurzdistanzrennens, nicht aber für uns mit unserem Saisonziel auf Touren zu gehen und mit einem Leistungsstand von ca. 25/30 km pro Tourentag bei unseren Hunden.
Die Strecke dann 2-3 mal zu fahren ist für uns keine Option. Gar nicht auszudenken wie uns unsere Hunde uns anschauen würden, wenn wir kurz vor dem Ziel dann wieder abdrehen und nochmal die Runde drehen.
Zudem gibt es weitere Einschränkungen wie z.B. keinen richtigen Stake out Platz wie in den letzten Jahren und vor allem erwartet die Starter und Besucher extrem viel Matsche!

Somit haben wir uns beschlossen das Rennen bzw. den Event abzusagen.
Wir werden bei uns zu Hause trainieren. Die für uns vernünftigste Entscheidung!

Wir wünschen allen Startern viel Erfolg und Spaß beim Rennen und wünschen uns dass sie vor allem gesund ins Ziel kommen! Good Mush!

Das nächste Jahr sind wir wieder mit von der Partie wenn es der Wettergott und unsere Saisonplanung ermöglichen! 

Mehr Infos zum jetzigen Stand des Liebenscheid Rennens hier:

Liebenscheid Rennen aktuell 24.01.2018

Montag, 15. Januar 2018

Die Tour rund um den Weißen Stein in Brüggen 13.-14.01.2018



Es war mal wieder soweit. Die nächste Tour stand am vergangenen Wochenende an.
Entschieden hatten wir uns im Rahmen unseres Tourenplans in dieser Saison für die DSLT Tour "Rund um den weißen Stein" bei Brüggen entlang der deutsch-niederländischen Grenzen.

Dieses mal planten wir die Tour zu zweit auf unserem relativ leichten Trainingswagen mit einem 5-er Samojedenteam zu fahren.
Unsere Hauptakteure: Yuma & Takoda, Trip & Snow und Shooting Star Sunny von Klaus und Carolin - uns vertrauensvoll überlassen. :-)

Hallo ich bin´s die Sunny, und freue mich riesig dass ich wieder dabei sein darf! :-)

Das Zweibeiner Musher Team bestand auch diesesmal wieder aus Jacqueline und meiner Wenigkeit.

Beate blieb auch dieses mal aus beruflichen Gründen zu Hause mit unseren beiden Senioren Tala & Alwin.

Die Anreise gestaltete sich sehr gut, die Straßen waren auch am Freitag nachmittag sehr frei, und so sind wir in ca. 3.5 Std in Brüggen (hinter Mönchengladbach) auf dem Campingplatz angekommen.

Es kann losgehen...

Wir haben einen sehr schönen Platz zusammen mit den anderen Teams zugewiesen bekommen, der uns zusätzlich mit dem Luxusgut "Strom" versorgte. :-)

Mit von der Partie wieder ein weiteres Samojedengespann (Samira und ihre 4-er Crew toller Samojedenmädels) sowie einige Bike und Scooter Malamuten Teams und ein Scooter Husky Team.
"International" waren wir zudem - waren doch einige Niederländer bei der Tour dabei. :-)

Vor Ort trafen wir dann auch als bald das erste mal auf unseren Tourenleiter Matthias.

Nachdem wir uns eingerichtet haben, kochten wir uns etwas zu essen und haben dann den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Ankunft - erstmal einrichten

Ja so ist das im Leben - einige nutzen die Betten, andere wiederum nicht...
Aber es kann auch auf dem Boden gemütlich sein... :-)
Am Samstag dann die kurze Tourenbesprechung für den 1. Tourentag.
Matthias kündigte an, dass dies seine letzte Tour sein wird, da er dann mit seinem älteren Malamuten Rüden wegen dessen Alters aus den aktiven Tourenfahren aussteigen wird.
In diesem Moment waren wir froh diese dann doch etwas historische Tour mitgemacht zu haben - da er doch schon einge Male diese Tour anbot und es noch nicht sicher war, ob diese Tour in Zukunft dann nochmal angeboten werden würde.

Geplant waren 25-28 km an diesem Tag und die Wetterbedingungen waren doch recht gut, es blieb zumindest von oben gesehen trocken, was sich auch am Sonntag wiederholte.

Und so reihten wir uns ein in den Tourenzug:

Auf geht´s zunächst einmal Richtung Wald

Ab und an gibt es Stau und wir sind langsamer unterwegs

Entlang schöner Wälder, die uns etwas an unser Trainingsgebiet erinnerte. Viele Kiefern etc.

Und so sieht das in bewegten Bildern aus:




Hindernis Lauf

Samojedenpower auf einem Schlag. Links Samira´s Team, rechts unseres

Schon am ersten Tag hatten wir Probleme mit unserem Trainingswagen. Er ist einfach nicht ausgelegt für solche Touren. Schon etwas älter und doch von der Technik überholungs-und verbesserungswürdig. So löste sich schon am ersten Tag vorne rechts das Bremskabel vom Rad und blockierte in einer langsamen Passage das Rad. Dies konnten wir dann doch recht schnell mit einem kleinen Kabelbinder fixiren - dachten wir (uns in Sicherheit wiegend). Doch dazu später mehr.

Die Tour am 1 Tag verlief dann weiter ohne große Vorkommnisse und wir hatten ca. 25 km absolviert.

Angekommen gab es für alle die Belohnung:

Mittagessen für das Team...

...und das berühmte Kuchenbuffett des DSLT für die Musher! Lecker! :-)
Am Abend dann das gemeinsame leckere Essen beim Kroaten. Ein schöner Abend mit vielen Anekdoten und Geschichten aus der Musherwelt. Es ist immer wieder schön sich austauschen zu können und neue Freundschaften zu schließen.

Tag 2:

Nochmals Tourenbesprechung und siehe da - wir waren knapp dran. Es sollte heute schon um 9:30 Uhr los gehen, und nicht wie wir annahmen um 10 Uhr. Puh - dann mal schnell los und alles hergerichtet, was uns aber gelang und wir ohne Verzögerung starten konnten. Die Tour war nochmals auf ca. 25 km angesetzt.

Entlang des großen Zauns geht es erstmal den Waldrand entlang...
Nach ca. 5 km geschah es dann: Wir hatten einen recht dramatischen Unfall mit unserem Trainingswagen, der der Situation rund um das rechte vordere Rad geschuldet war. Der noch gestern befestigte Bremszug löste sich erneut vom Rad und verfing sich einmal rund um das Rad dass sich sofort nach rechts verzog und die Lenkung ebenfalls mit nach rechts nahm und den Trainingswagen für mich unlenkbar machte. Dummerweise hatten wir gerade eine "Schussfahrt" durch den Wald in Gang gesetzt, da die fünf auf der rechten Seite Wildgeruch aufgenommen hatten. Das unvermeidbare war die Schlußfolgerung: wir schossen mit schätzungsweise 20 km/h in die rechten Hecken des Weges. Der Wagen überschlug sich und ich landete fast kopfüber auf Jacqueline.
Glücklicherweise ist uns hierbei nicht viel passiert. Ich hatte mir das Knie aufgeschlagen und Jacqueline spürte eine leichte Zerrung im Rücken. Es hätte durchaus schlimmer ausgehen können!
Den Hunden war rein gar nichts passiert. Sie haben sofort bemerkt was geschah und hielten an, fragend nach hinten blickend.
Mit etwas Mühe haben wir es geschafft, den Bremszug der enorm verspannt um das Rad lag wieder zu entfernen.
Nun - aber mit was befestigen bzw. fixieren???
Mc Gyver ließ grüßen und wir verwendeten eine Kordel vom Reißverschluss meines Rucksacks und konnte es befestigen.


Mit einer fast stets festhängenden Bremse auf diesem Rad und einer etwas verzogenenen Lenkung und einer extremem Lenkverzögerung ging für uns die Tour dann weiter.

Unsere Leadereinheit: Snow und Yuma - beides Whiteliner

Sunny läuft bei dieser Tour solo im Zentrum des Teams, was ihr aber nichts ausmacht. Im Gegenteil - bissel mehr Platz um nach Mäusschen zusätzlich Ausschau zu halten...Kleines Kraftpaket - ich war mal wieder total begeistert von ihr. Sie war komplett am arbeiten von der ersten Minute an. Unglaublich was sie leistet! DANKE Sunny!  

Unsere Wheeler: Takoda und Trip. Dieses mal wieder super und kräftig am arbeiten. So wie man das haben möchte bei der Wheeler Einheit! Toll Jungs!

Pause - Jacqueline kümmert sich um das fast ständig bellende Team. Sie akzeptieren zur Zeit einfach keine Pause. Und wenn zwei mal ruhig sind bzw. das gesamte Team, fängt einer wieder an und es geht wieder weiter. Das müssen wir dringend noch verbessern und daran üben.

Unterwegs - tolle Natur!
Wir werden auch noch belohnt. Solche Passagen dürfen wir fahren:



Letztendlich schaffen wir es wieder ins Ziel - auch durch die Hilfe von Tourenleiter Matthias der etwas geschickter ist mit unserer Trainingswagentechnik und das vordere Rad wieder etwas besser fixieren kann und die Bremse in einen einigermaßen normalen Zustand zurückversetzen kann.

Hallejuha - wir fahren ein und freuen uns über die geschaffte "Weiße Stein" Tour.

Unser Saison-Tourenkilomtermesser zeigt nun die 98 km Marke an - und das bei 2 gefahrenen Touren. Das ist aber für uns noch ausbaufähig und die nächste Tour in Liebenscheid stet ja bereits übernächste Woche an.
Dann heißt es: auf ein Neues!

Unser Dank gilt allen Organisatoren dieser Tour - allen voran Matthias für diese tolle Tourenleitung.
Allen teilnehmenden Teams - bei denen auch wieder neue Freundschaften entstanden sind. Wir sind sehr gespannt wie sich alles weiter entwickeln wird.
Bis demnächst - wir sehen uns - garantiert! ;-)

Hier noch weitere Impressionen der schönen Tour:


Takoda

Yuma

Nachfolgende Teams - hier vorne Daniel mit seinem Malamuten Team! Ein tolles Team!

Ja, gewaltige Matsche gab es auch

Mithelfen...

...und raus aus der Matsche...



Was ein Schlamm...

aber wir schaffen es raus da! Beweis gefällig? Hier:



 
Kuschelstunde am Abend: Jacqueline mit Snow

Die Wächter des Zauns...
 Unterwegs - vorbei an Tourenleiter Matthias:


Mittwoch, 10. Januar 2018

Fleissig am trainieren am letzten Wochenende


Auch das letzte Wochenende waren wir wieder fleißig mit unserem Besuch Stefan aus Bayern am trainieren.

Am Samstag auf "Wildschweinjagd" zusammen mit Silke und Prince.

Tilla wartet schon auf´s Abenteuer

Los geht´s - Silke vorneweg

Team Silke und Sunny, Stefan hinten mit Katilla & Takoda

Ja Frau Röhrig - hier ist was los! :-)

Katilla, Stefan und takoda

Ab zum Ziel...

Hier in einem kleinen Filmchen zusammengefasst das Training vom Sonntag unterhalb von Battenberg "Rund um den Ungeheuersee" :




Am nächsten Wochenende geht es dann auf die Tour "Rund um den weißen Stein" an der niederländischen Grenze bei Brüggen hinter Mönchengladbach.

Voraussichtlich fahren wir dort mit 5 Samojeden (Takoda, Yuma, Trip, Snow und Sunny) am Trainingswagen jeweils ca.. 25 km am Samstag und Sonntag.